Start » Wasserspender Vergleich » Wasserspender nach Bauart » Wasserspender heiß und kalt
Ein Wasserspender heiß und kalt liefert neben gekühltem Wasser auch heißes Wasser für Tee, Instantgetränke oder Suppe, oft zusätzlich mit Sprudel. Damit ersetzt ein Gerät in der Teeküche Wasserkocher, Kisten und Kühlschrankflaschen zugleich. Der Heißwasserteil bringt aber eigene Anforderungen mit, vom Verbrühschutz über den Stromverbrauch bis zur Wartung des Boilers. Diese Seite erklärt, wie Heißwasser im Wasserspender entsteht, worauf Betriebe achten, was solche Geräte kosten und welche Anbieter Modelle mit Heißwasser führen.
Ein Wasserspender heiß und kalt hat zwei getrennte Wege für das Wasser. Für kaltes Wasser kühlt ein Kompressor das gefilterte Leitungswasser, für heißes Wasser erhitzt ein kleiner Boiler oder Durchlauferhitzer einen Teil davon. Bei Einbaulösungen wie dem BRITA Extra C-Tap stecken Filter, Karbonator, Kühler und Boiler unsichtbar im Unterschrank, über der Arbeitsplatte bleibt nur die Armatur. Kärcher nennt bei der WPD Reihe bis zu sechs Wasserarten von ungekühlt bis extra heiß mit 80 bis 95 Grad.
Die Hitze hat einen Nebeneffekt für die Hygiene. Viele Hersteller nutzen sie für die thermische Desinfektion des Auslaufs, etwa BRITA mit Thermal Gate oder Kärcher mit Thermo!Secure. Welche Hygienetechniken es gibt, erklärt der Ratgeber Hygienefunktionen bei Wasserspendern, wie die Kühlseite arbeitet Wasserspender mit Kühlung.
Hält einen kleinen Vorrat heißen Wassers bereit oder erhitzt bei Bedarf, bei manchen Geräten mit wählbarer Temperatur.
Kompressor oder Kühlblock für kaltes Wasser, getrennt vom Heißwasserweg.
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Kindersicherung, Doppeltaste oder Freigabe am Display verhindern versehentliches Zapfen.
Viele Geräte kombinieren heiß und kalt mit medium und sprudelnd.
Heißes Wasser mit 80 bis 95 Grad kann in Sekunden schwere Verbrühungen verursachen. Achten Sie deshalb auf eine Heißwassersperre, die eine bewusste Freigabe verlangt, etwa über eine zweite Taste oder das Display. BRITA nennt beim Extra C-Tap einen Verbrühschutz, Leckageerkennung, Notabschaltung und Sensoren gegen Überhitzung. In Kitas, Schulen und öffentlich zugänglichen Bereichen sollte der Heißwasserausgang abschaltbar sein oder ganz entfallen.
Wichtig ist auch die Ergonomie. Der Auslauf muss so hoch sein, dass Tassen und Kannen sicher darunter stehen, und die Tropfschale sollte heißes Wasser auffangen, ohne zu überlaufen. Weisen Sie neue Beschäftigte kurz in die Bedienung ein. Wer in der Gefährdungsbeurteilung bereits Wasserkocher und Kaffeemaschinen betrachtet, nimmt den Heißwasserspender dort mit auf. Den Weg zum passenden Gerät zeigt der Ratgeber Wasserspender für Firmen.
Heißwasser lohnt sich überall dort, wo regelmäßig Tee, Instantgetränke oder kleine Mahlzeiten zubereitet werden.
Tee und Instantgetränke ohne Wasserkocher, oft kombiniert mit Sprudel.
Heißwasser für Tee auf Station, mit thermischer Desinfektion am Auslauf.
Heiße Getränke in Pausenräumen von Hallen und Schichtbetrieben.
Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer soweit angegeben. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Geräte mit Heißwasser laut Anbieter | Wasserarten laut Anbieter | Preis laut Anbieter |
|---|---|---|---|
| Borg & Overström | Zapfsysteme der T-Serie | kochend, gekühlt, sprudelnd und gefiltert | nicht veröffentlicht, Bezug über Vertriebspartner |
| BRITA | Extra C-Tap als Einbaulösung | bis zu fünf Sorten inklusive Heißwasser | nicht veröffentlicht |
| Culligan | Leitungsgeräte und Gallonengerät Mirage | je nach Modell gekühlt, ungekühlt, heiß, still, medium, sprudelnd | ab 1,90 Euro pro Tag laut FAQ |
| Kärcher | WPD 45, WPD 55, WPD 70, WPD 200 | bis zu sechs Wasserarten bis extra heiß mit 80 bis 95 Grad | nicht veröffentlicht |
| Selecta | Culligan Modelle wie C8 Firewall | gekühlt, ungekühlt, heiß und sprudelnd je nach Modell | nicht veröffentlicht |
| welltec | PURE Touch als 4-in-1 Zapfhahn | ungekühlt, gekühlt, sprudelnd und heiß | nicht veröffentlicht |
Geräte mit Heißwasser liegen im oberen Bereich des Marktkorridors für leitungsgebundene Wasserspender, vor allem wenn zusätzlich Sprudel dazukommt. Die Spannen stammen aus öffentlich abrufbaren Preisangaben, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer und je Entnahmestelle. Kohlensäure hebt die Untergrenze, Sprudelgeräte kosten im Kauf etwa doppelt so viel, ohne Servicevertrag sinkt die Rate. Für Strom rechnen Sie mit 5 bis 10 Euro im Monat, Geräte mit Heißwasser eher am oberen Ende. Beim Kauf kommen Installation von 150 bis 300 Euro und Wartung von 210 bis 380 Euro im Jahr hinzu. Die Wahl zwischen Miete und Kauf erklärt Wasserspender mieten oder kaufen.
| Arbeitsplätze | Miete im Monat | Kauf einmalig |
|---|---|---|
| bis 20 | 30 bis 146 Euro | 500 bis 1.500 Euro |
| 21 bis 60 | 90 bis 300 Euro | 1.000 bis 4.000 Euro |
| 61 bis 100 | 110 bis 300 Euro | 1.500 bis 7.000 Euro |
| über 100 oder mehrere Bereiche | 200 bis 600 Euro | 2.000 bis 8.000 Euro |
Der Boiler ist der größte Stromverbraucher im Gerät, weil er sein Wasser auch nachts und am Wochenende warm hält. Achten Sie auf eine gute Dämmung, eine Eco- oder Nachtabsenkung und eine Zeitschaltung, die das Heißwasser außerhalb der Arbeitszeiten abschaltet. Borg & Overström nennt für den EcoMode rund 70 Prozent weniger Energieverbrauch, solche Herstellerwerte sind aber nur ein Anhaltspunkt. Wird kaum heißes Wasser gezapft, ist ein Gerät nur mit Kühlung und Sprudel sparsamer. Mehr dazu im Ratgeber energiesparende Wasserspender.
Im Heißwasserteil lagert sich je nach Wasserhärte Kalk ab, der die Leistung mindert und Strom kostet. Die Wartung sollte deshalb neben Filterwechsel und Desinfektion auch Boiler und Heißwasserventil umfassen. Fragen Sie, ob Ihr Servicevertrag das abdeckt und wie oft der Techniker kommt, üblich sind ein bis zwei Termine im Jahr. Wie eine Wartung abläuft, beschreibt der Ratgeber Wasserspender Wartung.
In Kitas, Schulen und öffentlichen Bereichen ist ein Gerät ohne Heißwasser oft die sicherere Wahl. In der Büroküche dagegen ersetzt ein Gerät heiß, kalt und sprudelnd mehrere Einzelgeräte, der Preisrechner zeigt den passenden Korridor.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Leitungsgebundene Geräte mit Heißwasser liegen im oberen Bereich des Marktkorridors von etwa 30 bis 146 Euro Miete im Monat für bis zu 20 Arbeitsplätze. Mit Sprudel steigt der Preis weiter, im Kauf etwa auf das Doppelte.
Das hängt vom Gerät ab. Kärcher nennt für die WPD Reihe extra heißes Wasser mit 80 bis 95 Grad, bei BRITA lassen sich Temperaturen bei Boilervarianten vorab festlegen.
Ja, etwa die WPD Reihe von Kärcher, der BRITA Extra C-Tap oder der welltec PURE Touch. Solche Kombigeräte liefern gekühlt, sprudelnd und heiß aus einer Armatur.
Nur mit Kindersicherung oder Heißwassersperre. In Kitas und Schulen sollte der Heißwasserausgang abschaltbar sein oder ganz fehlen.
Für Strom rechnen Sie laut Marktkorridor mit etwa 5 bis 10 Euro im Monat, Geräte mit Heißwasser eher am oberen Ende. Eco-Modus und Nachtabsenkung senken den Verbrauch.
Ja, viele Gallonen-Wasserspender haben einen Heißwassertank. Culligan nennt etwa für das Gallonengerät Mirage eine Heißwasserfunktion.
Für Tee und Instantgetränke ja, sofern die Temperatur hoch genug ist. Für sprudelnd kochendes Wasser sind Systeme mit kochendem Wasser wie die T-Serie von Borg & Overström gedacht.
Sprudel direkt aus der Leitung.
Funktion, Anschluss und Kosten.
Stromverbrauch senken.
Thermische Desinfektion und UV-C.
Marktkorridor aus öffentlich abrufbaren Preisangaben von Aquaspender, Tradingtwins, Wasserspender-Miete.de, b2b.de sowie Herstellerangaben von Culligan und BRITA, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer, ergänzt um die Anbieterangaben aus unseren geprüften Profilen.