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Wasserspender als Standgerät für Unternehmen

Ein Wasserspender als Standgerät steht frei auf dem Boden und braucht keine Arbeitsplatte, deshalb passt er in Flure, Pausenräume, Empfangsbereiche und Hallen. Das Standgerät gibt es mit Festwasseranschluss oder für Gallonen, im Unterbau finden Kühlung, Karbonator, CO2-Flasche und oft ein größerer Vorrat Platz. Für Betriebe mit vielen Nutzerinnen und Nutzern oder ohne Küchenzeile ist es damit die naheliegende Bauform. Diese Seite zeigt, welche Varianten es gibt, was der Standort braucht, was ein Trinkwasserspender als Standgerät kostet und welche Anbieter solche Geräte führen.

Wasserspender als Standgerät für Unternehmen

Auf einen Blick

So ist ein Wasserspender Standgerät aufgebaut

Ein Standgerät vereint Zapfstelle und Technik in einem Gehäuse auf Hüfthöhe. Oben liegen Bedienfeld und Auslauf, oft mit großem Ausgabebereich für Karaffen und Trinkflaschen, darunter Filter, Kühlung und auf Wunsch Karbonator und Boiler. Beim leitungsgebundenen Standgerät kommt das Wasser über einen Schlauch vom Eckventil, beim Gallonengerät aus einer Gallone, die oben aufgesetzt oder im Unterschrank eingestellt wird.

Viele Hersteller bieten ihre Modelle in beiden Bauformen an, etwa BRITA den Top Pro, Kärcher die WPD Reihe oder EauVation Acqua 20 und Acqua 80. Für sehr hohen Bedarf gibt es Zapfsäulen wie den Acqua Tower, der laut EauVation bis zu 200 Personen am Tag versorgt. Die Unterschiede der Systeme beschreibt der Ratgeber Wasserspender Systeme, die Leistungsplanung Kapazität von Wasserspendern.

Wasserspender als Standgerät für Unternehmen im Einsatz

Standort für das Standgerät wählen

Der beste Platz liegt dort, wo viele Wege zusammenkommen, aber nicht im Fluchtweg und nicht in direkter Sonne. Für ein leitungsgebundenes Standgerät müssen Wasserleitung und Steckdose in der Nähe sein, Culligan nennt höchstens fünf Meter Abstand. Ist kein Abfluss vorhanden, muss die Tropfschale regelmäßig geleert werden. Achten Sie auf einen ebenen, feuchtigkeitsunempfindlichen Boden, denn beim Zapfen in Flaschen geht immer etwas daneben.

Steht im Unterbau eine große CO2-Flasche, gelten Regeln zur Raumgröße. Laut BGN braucht eine 10-Kilogramm-Flasche mindestens 170 Kubikmeter Raumvolumen, eine 6-Kilogramm-Flasche rund 100 Kubikmeter, sonst sind technische Lüftung oder eine Gaswarnanlage nötig. In Treppenräumen und Fluren dürfen Druckgasflaschen nicht aufgestellt werden. Details stehen im Ratgeber CO2-Flaschen für Wasserspender.

Stärken und Grenzen im Überblick

Passt gut, wenn

Weniger geeignet, wenn

Für welche Betriebe es sich eignet

Standgeräte sind gefragt, wo viele Menschen an einem zentralen Punkt trinken oder keine Arbeitsplatte vorhanden ist.

Standgeräte ausgewählter Anbieter

Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer soweit angegeben. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.

AnbieterStandgeräte laut AnbieterWasserquellePreis laut Anbieter
BRITATop Pro als Standgerät, Aquarite in sechs BauformenFestwassernicht veröffentlicht
CulliganStandgeräte wie Purity Prime sowie Gallonengeräte CB Premium und CB UltraFestwasser oder Galloneab 1,90 Euro pro Tag laut FAQ
EauVationAcqua 20 und Acqua 80 als Standgerät, Acqua TowerFestwassernicht veröffentlicht
Grünbeck sodajetsodajet Public als One-Box mit Platz für 10-kg-CO2-FlascheFestwassernicht veröffentlicht
KärcherWPD 45 bis WPD 200 als Standgerät, WPD 200 bis 100 NutzerFestwassernicht veröffentlicht
SelectaCulligan Purity Prime für stark frequentierte BereicheFestwassernicht veröffentlicht

Was kostet ein Wasserspender als Standgerät

Standgeräte mit Festwasseranschluss liegen im Marktkorridor eher im mittleren und oberen Bereich, weil sie meist für größere Gruppen ausgelegt sind. Die Werte stammen aus öffentlich abrufbaren Preisangaben, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer und je Entnahmestelle. Sprudelgeräte liegen im Kauf etwa doppelt so hoch, ohne Servicevertrag sinkt die Rate. Gallonen-Standgeräte sind im Kauf deutlich günstiger, laut Tradingtwins ab etwa 300 Euro, dafür kostet das Wasser etwa 40 Cent bis 1 Euro pro Liter. Wer ein Standgerät kaufen möchte, findet die Abwägung im Ratgeber Wasserspender kaufen, die Mietseite unter Wasserspender mieten.

ArbeitsplätzeMiete im MonatKauf einmalig
bis 2030 bis 146 Euro500 bis 1.500 Euro
21 bis 6090 bis 300 Euro1.000 bis 4.000 Euro
61 bis 100110 bis 300 Euro1.500 bis 7.000 Euro
über 100 oder mehrere Bereiche200 bis 600 Euro2.000 bis 8.000 Euro

Standgerät mit Festwasseranschluss oder Gallone

Für Dauerbetrieb an einem festen Ort ist das leitungsgebundene Standgerät meist wirtschaftlicher, weil Leitungswasser laut Tradingtwins nur etwa 0,2 Cent pro Liter kostet und keine Lieferungen anfallen. Das Standgerät mit Gallone ist dort sinnvoll, wo keine Leitung liegt, etwa in Showrooms, Hallen ohne Sanitäranschluss oder an temporären Standorten. Bei einer Gallone von 18,9 Litern und rund zwei Litern pro Person am Tag muss bei 20 Personen etwa zweimal täglich gewechselt werden. Den vollständigen Vergleich zeigt der Ratgeber Wasserspender mit Leitung oder Gallone.

Robustheit und Hygiene in stark genutzten Bereichen

Ein Standgerät im Flur einer Schule oder im Pausenraum einer Produktion wird anders beansprucht als ein Gerät in der Teeküche. Achten Sie auf ein stabiles Gehäuse, Tasten, die auch mit nassen oder schmutzigen Händen funktionieren, und einen Auslauf, den man mit Flaschen nicht berühren kann. Grünbeck nennt für den sodajet Public etwa beleuchtete, vandalensichere Tasten und einen verdeckten Auslauf, Aquadona setzt bei der Kaskade auf eine automatische Spülung gegen stehendes Wasser. Für Kliniken und Pflege lohnen Pakete mit kürzeren Wartungsintervallen. Welche Pflichten Arbeitgeber rund um das Trinkwasser haben, erklärt der Ratgeber Wasserspender für Mitarbeiter, die Pflege im Alltag Hygiene beim Wasserspender.

Darauf sollten Sie achten

Zapfstelle zum Team bringen

In größeren Gebäuden sind zwei mittlere Standgeräte oft besser als ein großes, weil die Wege kürzer werden und tatsächlich mehr getrunken wird. Lassen Sie sich im Preisrechner Angebote für mehrere Entnahmestellen geben.

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Häufige Fragen zu Wasserspendern als Standgerät

Ein leitungsgebundenes Standgerät für 21 bis 60 Arbeitsplätze kostet im Marktkorridor etwa 90 bis 300 Euro Miete im Monat oder 1.000 bis 4.000 Euro im Kauf, ohne Umsatzsteuer. Bei mehr Nutzern und mit Sprudel steigt der Preis.

Die Miete enthält meist Wartung, Filter und Reparatur und eignet sich für Betriebe ohne eigene Technik. Der Kauf lohnt bei langer Nutzung und separatem Wartungsvertrag. Vergleichen Sie die Gesamtkosten über die geplante Nutzungsdauer.

Ja, Gallonen-Standgeräte brauchen nur Strom. Culligan führt etwa CB Premium und CB Ultra. Das Gerät ist günstig, das Wasser kostet aber pro Liter ein Vielfaches von Leitungswasser.

Nicht zwingend, Culligan empfiehlt ihn aber bei Standgeräten. Ohne Abfluss muss die Tropfschale regelmäßig geleert werden, was bei hoher Nutzung schnell lästig wird.

Das hängt von der Zapfleistung ab. Kärcher nennt den WPD 200 für bis zu 100 Nutzer, EauVation den Acqua Tower für bis zu 200 Personen am Tag. Für größere Gebäude sind mehrere Zapfstellen sinnvoll.

Druckgasflaschen dürfen laut BGN nicht in Treppenräumen, Fluren oder Durchgängen aufgestellt werden. Prüfen Sie außerdem das Raumvolumen und klären Sie den Standort in der Gefährdungsbeurteilung.

Passend dazu

Transparenzhinweis

Marktkorridor aus öffentlich abrufbaren Preisangaben von Aquaspender, Tradingtwins, Wasserspender-Miete.de, b2b.de sowie Herstellerangaben von Culligan und BRITA, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer, ergänzt um die Anbieterangaben aus unseren geprüften Profilen. Angaben zu CO2-Flaschen und Raumvolumen laut Praxishilfe der BGN.