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Ein Trinkbrunnen ist ein Wasserspender für viele Nutzer, der fest an die Trinkwasserleitung angeschlossen ist und Wasser zum direkten Trinken oder zum Befüllen von Flaschen abgibt. Innen hängt er an der Wand oder steht als robuste Säule im Flur, außen trotzt er als Brunnen aus Metall Wetter und Vandalismus. Schulen, Verwaltungen, Sportstätten und Kommunen setzen ihn ein, um kostenlos Leitungswasser anzubieten. Entscheidend sind robuste Bauweise, berührungsarme Bedienung und ein Hygienekonzept gegen Stagnation.
Der Trinkbrunnen hängt direkt am Leitungsnetz, eine Sicherungsarmatur nach DIN EN 1717 verhindert, dass Wasser zurück in die Hausinstallation fließt. Über Taster, Sensor oder Fußpedal öffnet ein Ventil, das Wasser kommt als Bogen zum Trinken oder als Strahl für die Flasche. Überschüssiges Wasser läuft in einen Abfluss. Innengeräte kühlen auf Wunsch und filtern, Außenbrunnen arbeiten meist ungekühlt und brauchen einen frostsicheren Anschluss oder eine Winterentleerung. Weil Wasser in selten genutzten Leitungen steht, spülen viele Geräte automatisch. Mehr zum Rückflussschutz steht im Ratgeber DIN EN 1717 und Wasserspender.
Ein hoher Auslauf mit kräftigem Strahl füllt Trinkflaschen in Sekunden, wichtig in Schulen und Sportstätten.
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Sensor oder Fußtaster vermeidet Handkontakt am Auslauf, ein automatischer Wasserstopp verhindert Dauerlauf.
Regelmäßige Zwangsspülung tauscht stehendes Wasser aus und senkt das Risiko einer Verkeimung bei wenig Nutzung.
Edelstahl oder Stahl, verdeckte Schrauben und vandalensichere Taster für Flure, Schulhöfe und öffentliche Plätze.
Für den Außenbereich zählen Frostschutz, ein schattiger Standort und Material, das Sonne und Streusalz verträgt. Das Land Sachsen-Anhalt rät in seinen Hinweisen zu Trinkbrunnen, nicht unter Bäumen aufzustellen und berührungslose Entnahme zu bevorzugen. Im Gebäude geht es eher um Barrierefreiheit, eine gute Lage an Fluren und Pausenbereichen und einen sauberen Abfluss. Für Schulen und Kitas lohnt ein Blick auf die Seite Wasserspender für Schulen und auf den Ratgeber Kosten und Förderung in der Schule.
Überall dort, wo viele Menschen ohne Personal am Gerät Wasser zapfen sollen.
Flaschenfüller im Flur oder auf dem Hof, robuste Bedienung und niedrige Auslaufhöhe für Kinder.
Wasserspender öffentlich im Wartebereich, Rathaus oder Bürgeramt, barrierefrei erreichbar.
Hohe Zapfmenge nach Training und Spiel, Außenbrunnen am Sportplatz.
Ausgewählte Geräte und Tarife laut Anbieterangaben, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer soweit angegeben. Reihenfolge alphabetisch, keine Wertung.
| Anbieter | Gerät laut Anbieter | Innen oder außen | Preis laut Anbieter |
|---|---|---|---|
| Aquadona | Trinkwasserbrunnen Bach und wandmontierter Festwasserspender Kaskade | beides | Gerät nicht veröffentlicht, Leitung rund 1.000 Euro pro Meter als Richtwert |
| Blupura | Linie Public Areas mit Blu2Go, City und Unico | öffentliche Bereiche, Details über Händler | nicht veröffentlicht |
| BRITA | Fill T-Tap zur Flaschenbefüllung und Hygiene-Wasserspender Aquarite | innen | nicht veröffentlicht |
| EauVation | Zapfsäule Acqua Tower für bis zu 200 Personen am Tag | innen | nicht veröffentlicht |
| Grünbeck sodajet | sodajet Public, barrierefrei mit vandalensicheren Tasten | innen | nicht veröffentlicht |
Seit Januar 2023 sieht das Wasserhaushaltsgesetz vor, dass Gemeinden Leitungswasser an öffentlichen Orten über Innen- und Außenanlagen bereitstellen, soweit das technisch machbar und verhältnismäßig ist. Damit setzt Deutschland die EU-Trinkwasserrichtlinie aus dem Jahr 2020 um. Für jeden Betreiber, ob Kommune, Schule oder Unternehmen, gilt die Trinkwasserverordnung. Das heißt Anzeige beim Gesundheitsamt, regelmäßige Untersuchungen und ein Betriebsbuch für Spülungen, Kontrollen und Wartung. Die Hinweise des Landes Sachsen-Anhalt nennen außerdem DIN EN 806, DIN 1988 und DIN EN 1717 als technische Grundlage. Die Pflichten im Detail erklärt der Ratgeber Trinkwasserverordnung und Wasserspender, Rechtsfragen im Einzelfall klären Sie mit Gesundheitsamt oder Rechtsberatung.
Auch Betriebe setzen Trinkbrunnen ein, vor allem in Produktionshallen, Lagern und Werkstätten mit vielen Beschäftigten und langen Wegen zur Teeküche. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5 sieht vor, dass Arbeitgeber bei Raumtemperaturen über 26 Grad unter anderem geeignete Getränke bereitstellen sollen, Leitungswasser reicht dafür aus. Ein robuster Brunnen mit Flaschenfüller an zentraler Stelle versorgt eine ganze Schicht, ohne dass Kisten verteilt werden müssen. In staubiger Umgebung sind ein geschlossener Auslauf und eine leicht zu reinigende Oberfläche wichtig. Passende Lösungen für Hallen zeigt die Seite Wasserspender für die Industrie, die Pflichten des Arbeitgebers erklärt der Ratgeber Sind Wasserspender Pflicht.
Bei Innengeräten mit Festwasseranschluss orientieren Sie sich am Marktkorridor für leitungsgebundene Wasserspender, Stand September 2026, ohne Umsatzsteuer. Bei Außenbrunnen bestimmt der Tiefbau die Kosten, Aquadona nennt als Richtwert rund 1.000 Euro pro Meter gegrabener Wasserleitung. Wer mehrere Standorte ausstattet, sollte das Projekt sauber ausschreiben, Hinweise gibt der Ratgeber Wasserspender planen und ausschreiben. Eine erste Kostenschätzung liefert der Preisrechner.
| Posten | Größenordnung | Hinweis |
|---|---|---|
| Innengerät bis 100 Nutzer | 500 bis 7.000 Euro Kauf | je nach Kühlung, Filter und Bauform |
| Innengerät zur Miete | 30 bis 300 Euro im Monat | meist mit Wartung |
| Leitung zum Außenbrunnen | rund 1.000 Euro pro Meter | Richtwert laut Aquadona |
| Erstinstallation innen | 150 bis 300 Euro | ohne Tiefbau |
| Wartung ohne Vertrag | 210 bis 380 Euro im Jahr | plus Kosten für Wasserproben |
Ein Trinkbrunnen, der selten genutzt wird, ist hygienisch anspruchsvoller als einer im Dauerbetrieb. Stellen Sie ihn dort auf, wo viele Menschen vorbeikommen, etwa an Pausenhof, Eingang oder Sporthalle, und planen Sie eine automatische Spülung ein. Klären Sie früh mit dem Gesundheitsamt, welche Untersuchungen es erwartet.
Geben Sie Ihren Bedarf im Preisrechner an und erhalten Sie passende Angebote, kostenlos und unverbindlich.
Der Trinkbrunnen ist auf viele Nutzer und Selbstbedienung ausgelegt, oft ungekühlt, robust und mit Flaschenfüller. Ein klassischer Bürowasserspender kühlt, sprudelt und steht in der Teeküche. Die Grenzen sind fließend, viele Innenbrunnen kühlen und filtern ebenfalls.
Seit Januar 2023 sieht das Wasserhaushaltsgesetz vor, dass Gemeinden Trinkwasser an öffentlichen Orten bereitstellen, soweit technisch machbar und verhältnismäßig. Wie viele Brunnen nötig sind, entscheiden die Kommunen nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten.
Öffentliche Trinkbrunnen zeigen Apps wie Trinkwasser unterwegs. Refill-Stationen in Geschäften und Cafés erkennen Sie am blauen Aufkleber mit Wassertropfen, eine Karte führt die Initiative Refill Deutschland. Unternehmen und Schulen können sich dort ebenfalls eintragen lassen.
Öffentliche Trinkbrunnen geben Wasser in der Regel kostenlos ab. Automaten mit Münz- oder Kartenzahlung sind bei Wasserspendern selten und lohnen sich meist nicht, weil Abrechnung und Technik mehr kosten als das Wasser einbringt.
Gefragt sind robuste Geräte mit Festwasseranschluss, barrierefreier Bedienung und Hygienefunktionen wie Spülautomatik und berührungsarmem Auslauf. Beispiele sind wandmontierte Brunnen, Säulen mit Flaschenfüller und One-Box-Geräte für Flure und Wartebereiche.
Frost, Hitze, Regen, Streusalz und Vandalismus. Gängig sind Gehäuse aus Edelstahl oder beschichtetem Stahl, frostsichere Ventile oder eine Entleerung im Winter und ein Standort im Schatten.
Nur wenn er kühlt, filtert mit Pumpe oder per Sensor bedient wird. Rein mechanische Außenbrunnen kommen ohne Strom aus. Aquadona gibt für den Wandspender Kaskade an, dass er sich über Wasserdruck oder Jahresbatterien selbst versorgt und nach 20 Sekunden automatisch stoppt.
Laut einer Auswertung der Prüfungsgesellschaft Rödl und Partner gab es 2022 rund 1.300 öffentliche Trinkbrunnen. Seit der Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes bauen viele Kommunen ihr Netz aus.
Was Einrichtungen festlegen sollten.
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Pflichten für Betreiber von Wasserspendern.
Bedarf, Kosten und Anbieter.
Robuste Geräte für viel Betrieb.
Angaben laut Websites von Aquadona, Blupura, BRITA, EauVation und Grünbeck, Hinweise des Landes Sachsen-Anhalt zu § 50 Wasserhaushaltsgesetz, Rödl und Partner sowie Marktkorridor aus öffentlich abrufbaren Preisangaben, Stand Oktober 2026, Preise ohne Umsatzsteuer.