Start » Wasserspender Vergleich » News zu Wasserspendern » Wasserversorgung im Hitzesommer 2026, was die VKU-Umfrage für Betriebe zeigt
Die öffentliche Wasserversorgung hat den Hitzesommer 2026 laut einer Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) bewältigt, stand in vielen Regionen aber unter erheblicher Zusatzbelastung. Der Verband befragte vom 13. bis 18. August 2026 insgesamt 448 Wasserversorger, 147 Unternehmen antworteten. Laut Mitteilung vom 26. August meldete fast die Hälfte Tageswerte von mindestens 20 Prozent über dem Normalverbrauch. Für Betriebe, die ihre Beschäftigten mit Leitungswasser versorgen, ist die wichtigste Nachricht dennoch beruhigend, denn das Trinkwasser floss weiter.
Laut VKU berichteten 31 Prozent der antwortenden Versorger von keiner besonderen Belastung. 53 Prozent erlebten eine angespannte, aber bewältigbare Situation, 16 Prozent hatten zeitweise Engpässe bei Ressourcen, Infrastruktur oder beidem. Als Treiber nannten 71 Prozent hitzebedingte Nutzungen wie Gartenbewässerung und Poolbefüllung, 60 Prozent einen höheren Haushaltsverbrauch und 28 Prozent begrenzte Gewinnungskapazitäten.
VKU-Vizepräsident Karsten Specht sagte laut Mitteilung, die öffentliche Wasserversorgung funktioniere auch bei längerer Hitze und Trockenheit trotz deutlicher Zusatzbelastung. Der Handlungsbedarf wachse aber spürbar, weil Ressourcen und Infrastruktur zunehmend an Belastungsgrenzen kämen.
| Kennzahl | Anteil der Versorger |
|---|---|
| keine besondere Belastung | 31 Prozent |
| angespannt, aber bewältigbar | 53 Prozent |
| zeitweise Engpässe | 16 Prozent |
| Sparappelle an Kunden | 37 Prozent |
| seit Jahren steigende Herausforderungen | 70 Prozent |
Basis sind 147 Rückmeldungen von 448 befragten Unternehmen. Die Umfrage ist damit nicht repräsentativ für alle Versorger in Deutschland, zeigt aber eine klare Richtung.
Mehr als ein Drittel der Versorger hat in diesem Sommer zum Wassersparen aufgerufen, ebenfalls über ein Drittel hielt diese Appelle für sehr oder eher wirksam. Solche Aufrufe zielen vor allem auf Gartenbewässerung, Rasensprenger und das Befüllen privater Pools. Das Trinken von Leitungswasser ist davon nicht gemeint. Für Betriebe heißt das, Beschäftigte sollten an heißen Tagen weiterhin ausreichend trinken, gespart wird bei Bewässerung, Reinigung im Außenbereich und Fahrzeugwäsche.
Wie wichtig Trinkwasser am Arbeitsplatz für Leistung und Gesundheit ist, lesen Sie im Beitrag Vorteile eines Wasserspenders am Arbeitsplatz.
Ein Wasserspender gibt nur das Wasser ab, das tatsächlich getrunken wird. Selbst wenn jede Person an heißen Tagen mehrere Liter trinkt, bleibt die Menge auch in einem Betrieb mit 50 Beschäftigten klein im Vergleich zu Gartenbewässerung, Reinigung oder Produktionsprozessen. Hinzu kommen geringe Mengen für Spülungen und Filterwechsel. Der Stromverbrauch für Kühlung liegt laut unserem Marktkorridor bei etwa 5 bis 10 Euro im Monat. Mehr dazu erklärt der Beitrag energiesparende Wasserspender.
Leitungsgebundene Geräte sparen gegenüber Flaschenwasser zudem Transporte und Verpackung. Einen Vergleich finden Sie unter Wasserspender oder Flaschenwasser im Büro.
Ein Spender zapft bedarfsgerecht, ohne Verluste durch offene Flaschen
Kühlung kostet etwa 5 bis 10 Euro im Monat
Kein Lieferverkehr und kein Leergut wie bei Flaschenwasser
Die Umfrage betrifft die Menge, nicht die Güte des Wassers. Trinkwasser unterliegt in Deutschland der Trinkwasserverordnung und wird regelmäßig überwacht. Bei Hitze wird allerdings die Hausinstallation wichtiger, denn warm stehendes Wasser in selten genutzten Leitungen begünstigt Keimwachstum. Ein Wasserspender mit Festwasseranschluss sollte deshalb an eine regelmäßig durchflossene Leitung angeschlossen und nach Herstellervorgaben gewartet werden.
Was beim Anschluss zu beachten ist, beschreibt der Beitrag Wasserspender und Trinkwasserverordnung. Für die laufende Pflege lohnt ein Wartungsvertrag für Wasserspender.
Mit dem Preisrechner sehen Sie in wenigen Schritten, was ein leitungsgebundener Wasserspender für Ihre Belegschaft im Monat oder im Kauf kostet.
Laut VKU fordern 80 Prozent der befragten Versorger einen Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung bei Nutzungskonflikten, 68 Prozent mehr Fördermittel für Klimaanpassung, 56 Prozent stärker vernetzte Infrastrukturen und 50 Prozent einfachere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Specht sprach sich für eine neue Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung aus. Ob und wann Bund und Länder diese einrichten, ist offen.
So halten Sie die Trinkwasserversorgung im Betrieb auch bei Hitze stabil.
Nein, Sparappelle richten sich vor allem gegen Gartenbewässerung, Pools und ähnliche Nutzungen. Trinkwasser für Beschäftigte gehört nicht dazu, ausreichend trinken bleibt gerade bei Hitze wichtig.
Ein Wasserspender gibt im Wesentlichen das Wasser ab, das getrunken wird, plus kleine Mengen für Spülung und Wartung. Im Vergleich zu Bewässerung oder Produktion ist der Anteil gering.
Die VKU-Umfrage bezieht sich auf Mengen und Engpässe, nicht auf die Qualität. Wichtig ist bei Hitze vor allem die Hausinstallation, stagnierendes warmes Wasser sollte vermieden werden.
Laut VKU meldeten 16 Prozent der 147 antwortenden Versorger zeitweise Engpässe. 53 Prozent beschrieben die Lage als angespannt, aber bewältigbar.
Laut unserem Marktkorridor kostet ein Gerät für bis zu 20 Arbeitsplätze etwa 30 bis 146 Euro im Monat zur Miete oder 500 bis 1.500 Euro im Kauf, ohne Umsatzsteuer.
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