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Wasserspender Vorteile für Betriebe, warum Trinken am Arbeitsplatz Konzentration und Gesundheit stützt

Wasserspender Vorteile für Betriebe, warum Trinken am Arbeitsplatz Konzentration und Gesundheit stützt
Inhalt

Die wichtigsten Wasserspender Vorteile im Betrieb sind einfacher Zugang zu frischem Trinkwasser, weniger Logistik als mit Kisten und eine bessere Trinkroutine der Beschäftigten. Wer ausreichend trinkt, beugt Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen vor, die laut gesundheitsinformation.de zu den frühen Zeichen von Flüssigkeitsmangel gehören. Als Orientierung gelten für Erwachsene etwa 1,5 Liter Trinkmenge am Tag, ein großer Teil davon fällt in die Arbeitszeit. Dieser Ratgeber erklärt, was hinter der Empfehlung steckt, wie ein Wasserspender das Trinken erleichtert und welche Nachteile Sie einplanen sollten.

Das Wichtigste in Kürze

Wasserspender Vorteile, die direkte Antwort

Ein Wasserspender macht Trinkwasser am Arbeitsplatz jederzeit verfügbar, gekühlt, auf Wunsch sprudelnd und ohne Aufwand für Bestellung und Lager. Das senkt die Hürde, zwischendurch ein Glas zu trinken, und unterstützt damit eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Für den Betrieb kommen geringere Kosten je Liter, weniger Verpackungsabfall und ein sichtbares Angebot an die Belegschaft hinzu.

Ein Wasserspender ist kein Wundermittel für Produktivität. Er beseitigt aber einen Störfaktor, der im Alltag oft unterschätzt wird, denn wer durstig oder leicht dehydriert ist, arbeitet weniger konzentriert. Welche Geräte für Unternehmen infrage kommen, zeigt der Leitartikel Wasserspender für Firmen.

Wie viel Beschäftigte am Tag trinken sollten

Laut gesundheitsinformation.de, dem Gesundheitsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, gilt für Erwachsene in Deutschland eine Trinkmenge von etwa 1,5 Litern am Tag als gute Orientierung. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA betrachtet die gesamte Wasserzufuhr aus Getränken und Lebensmitteln und nennt bei gemäßigten Temperaturen und mäßiger Aktivität 2,0 Liter für Frauen und 2,5 Liter für Männer.

Bei Hitze, körperlicher Arbeit und in trockener Büroluft steigt der Bedarf. Wer acht Stunden arbeitet, verbringt den größten Teil der wachen Zeit im Betrieb. Ein guter Teil der empfohlenen Menge sollte deshalb während der Arbeitszeit getrunken werden.

SituationOrientierungQuelle
Erwachsene, Trinkmenge am Tagetwa 1,5 Litergesundheitsinformation.de
Frauen, Gesamtwasser am Tag2,0 LiterEFSA
Männer, Gesamtwasser am Tag2,5 LiterEFSA
Hitze oder körperliche Arbeitmehr als üblichgesundheitsinformation.de, ASR A3.5

Wasser ist dabei der ideale Durstlöscher, weil es keine Kalorien und keinen Zucker enthält. Kaffee und Tee zählen zur Trinkmenge, gesüßte Getränke sind keine gute Grundlage.

Was Flüssigkeitsmangel im Arbeitsalltag bewirkt

Wasser macht bei Erwachsenen laut gesundheitsinformation.de etwa 50 bis 60 Prozent des Körpergewichts aus. Schon ein leichter Mangel macht sich bemerkbar. Zu den frühen Zeichen zählen ein trockener Mund, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und rasche Ermüdung.

Im Büro äußert sich das als Nachmittagstief, nachlassende Aufmerksamkeit in Besprechungen oder Kopfschmerzen am Bildschirm. In Produktion und Lager kommt die körperliche Belastung hinzu, bei Hitze steigt das Risiko für Kreislaufprobleme. Die Verordnung der EU über zugelassene gesundheitsbezogene Angaben erlaubt die Aussage, dass Wasser zur Erhaltung normaler körperlicher und kognitiver Funktionen beiträgt, bezogen auf eine Zufuhr von mindestens 2 Litern am Tag aus allen Quellen.

Gut zu wissen

Durst ist ein spätes Signal. Wer erst trinkt, wenn er durstig ist, hat oft schon einen leichten Mangel.

Vorteile eines Wasserspenders im Betrieb

Die Vorteile eines Wasserspenders lassen sich in vier Bereiche gliedern.

Gesundheit

Trinkwasser ist jederzeit verfügbar, das erleichtert regelmäßiges Trinken und beugt Flüssigkeitsmangel vor.

Arbeitgeberattraktivität

Ein gepflegter Wasserspender ist ein sichtbares Angebot an die Belegschaft und an Gäste.

Dazu kommen praktische Effekte. Wasser in drei Sorten, still, gekühlt und sprudelnd, deckt unterschiedliche Vorlieben ab. Am Spender treffen sich Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Teams, ähnlich wie an der Kaffeemaschine. Und niemand muss mehr Kisten in die Etage tragen.

Wasserspender, Vor- und Nachteile im Überblick

Ein Wasserspender hat auch Nachteile. Die Tabelle stellt beide Seiten gegenüber.

VorteileNachteile
jederzeit frisches, gekühltes Trinkwasserlaufende Kosten für Miete oder Wartung, Strom und CO2
kein Bestellen, Tragen und Lagern von KistenWasseranschluss, Steckdose und teils Abfluss nötig
geringe Kosten je LiterHygiene hängt an Wartung und Reinigung
weniger Verpackungsabfall und CO2Einwegbecher erzeugen neuen Abfall, wenn kein Mehrweg genutzt wird
still, gekühlt, sprudelnd und heiß aus einem GerätStellfläche und Geräuschentwicklung je nach Modell

Die meisten Nachteile lassen sich durch die richtige Gerätewahl und einen Mietvertrag mit Wartung abfedern. Wie Sie die Hygiene sichern, erklärt der Ratgeber Wasserspender Wartung.

Wasserspender, Leitungshahn oder Flaschen, was das Trinken am besten fördert

Leitungswasser aus dem Hahn der Teeküche ist in Deutschland in der Regel trinkbar und kostet fast nichts. Es ist aber oft nicht gekühlt, gerade nach dem Wochenende kann Wasser in der Leitung gestanden haben, und viele trinken es weniger gern. Flaschenwasser ist beliebt, verursacht aber Kosten, Logistik und Verpackung.

Ein Spender verbindet beides, das Wasser kommt aus der Leitung, wird gefiltert, gekühlt und auf Wunsch mit Kohlensäure versetzt. Viele Geräte spülen zudem automatisch, damit kein Stagnationswasser gezapft wird. Einen ausführlichen Vergleich mit Kosten je Liter bietet der Ratgeber Wasserspender mit Leitungswasser oder Flaschenwasser.

Trinken bei Hitze, was Arbeitgeber wissen sollten

Die Arbeitsstättenregel ASR A3.5 regelt die Raumtemperatur. Wird es in Arbeitsräumen wärmer als 26 Grad, sollen Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen, zu denen ausdrücklich die Bereitstellung geeigneter Getränke wie Trinkwasser gehört. Über 30 Grad müssen wirksame Maßnahmen umgesetzt werden, über 35 Grad ist ein Raum ohne besondere Maßnahmen nicht als Arbeitsraum geeignet.

Ein Wasserspender erfüllt die Getränkeversorgung dauerhaft und ohne Nachbestellung, auch wenn eine Hitzewelle überraschend kommt. Welche Pflichten darüber hinaus bestehen, erklärt der Ratgeber Wasserspender für Mitarbeiter und Arbeitgeberpflichten. Im Einzelfall hilft die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Kosten und Nutzen, ein Rechenbeispiel für 20 Personen

Ob sich ein Wasserspender rechnet, zeigt ein einfaches Beispiel. Angenommen, 20 Personen trinken an 220 Arbeitstagen je 0,75 Liter Wasser im Betrieb. Das sind rund 3.300 Liter im Jahr.

  • Mineralwasser aus dem Handel, die Region Hannover nennt für ein günstiges Mineralwasser etwa 19 Cent je Liter, das ergibt rund 630 Euro im Jahr, ohne Lieferung, Tragen und Leergut
  • Gallonenwasser, laut dem Vergleichsportal Tradingtwins etwa 30 bis 50 Cent je Liter, also etwa 990 bis 1.650 Euro im Jahr plus Gerätemiete
  • Festwasserspender, im Marktkorridor 30 bis 146 Euro Miete im Monat für bis zu 20 Arbeitsplätze, also etwa 360 bis 1.750 Euro im Jahr inklusive Wartung, dazu 5 bis 10 Euro Strom im Monat und CO2-Kartuschen

Bei sehr günstigem Handelswasser und wenig Verbrauch kann die Flasche rechnerisch mithalten. Sobald Markenwasser geliefert wird, mehr getrunken wird oder die Arbeitszeit für Bestellung und Tragen mitzählt, liegt der Spender meist vorn. Alle Kostenposten im Detail erklärt der Ratgeber Was ein Wasserspender kostet.

Hygiene, damit der Vorteil nicht zum Risiko wird

Ein Wasserspender ist nur dann ein Gewinn für die Gesundheit, wenn er sauber betrieben wird. Filter, Leitungen und Auslauf können verkeimen, wenn Wartung und Reinigung ausbleiben. Moderne Geräte schützen sich mit UV-C-Licht, thermischer Desinfektion oder automatischer Spülung, ersetzen aber nicht die regelmäßige Wartung durch Fachpersonal.

Bei Mietverträgen sind Filterwechsel und Desinfektion meist enthalten, beim Kauf schließen Sie einen Wartungsvertrag ab. Im Betrieb bleibt die tägliche Sichtkontrolle, das Reinigen von Tropfschale und Außenflächen und das Melden von Auffälligkeiten wie Geschmack oder Geruch. Mehr dazu im Ratgeber Hygiene am Wasserspender.

So fördern Sie das Trinken im Team

Das Gerät allein reicht nicht, entscheidend ist, dass es genutzt wird. Diese Maßnahmen haben sich bewährt.

Passende Gefäße und ihre Vor- und Nachteile beschreibt der Ratgeber Becher und Trinkflaschen am Wasserspender. In Kitas sind Wasserstellen auf Kinderhöhe sinnvoll, Beispiele zeigt der Ratgeber Wasserspender in der Matschküche.

Wasserspender für Ihr Team finden

Mit dem Preisrechner ermitteln Sie in zwei Minuten, welches Gerät zu Ihrer Teamgröße passt und was es im Monat kostet.

Für welche Betriebe sich ein Wasserspender besonders lohnt

  • Büros mit trockener Raumluft und langen Bildschirmzeiten, siehe Wasserspender für Büros
  • Produktion, Lager und Werkstatt mit körperlicher Arbeit und hohen Temperaturen
  • Arztpraxen und Kliniken, in denen Personal und Patienten Wasser brauchen
  • Schulen und Kitas, in denen Kinder regelmäßig trinken sollen
  • Fitnessstudios und Sportvereine mit hohem Flüssigkeitsbedarf

Wie Sie Bedarf, Standort und Anbieter strukturiert auswählen, beschreibt der Ratgeber Wasserspender planen und ausschreiben. Hinweise zu Gallonengeräten für Orte ohne Wasseranschluss gibt der Ratgeber Flaschen für Wasserspender.

Häufige Fragen

Ein Büro-Wasserspender liefert jederzeit gekühltes, auf Wunsch sprudelndes Wasser, erleichtert regelmäßiges Trinken und spart Bestellung, Tragen und Lagern von Kisten. Das Wasser aus der Leitung kostet nur Bruchteile eines Cents je Liter. Dazu kommen weniger Verpackungsabfall und CO2.

Er spart Logistik, Lagerfläche und Leergut und senkt die Kosten je Liter deutlich. Laut einer Studie der GUT Certifizierungsgesellschaft verursacht Mineralwasser etwa das 49-Fache an CO2 je Liter. Nachteile sind laufende Kosten für Gerät, Wartung und Strom.

Ein Wasserspender braucht Platz, einen Wasseranschluss, Strom und regelmäßige Wartung. Ohne Pflege kann er zur Keimquelle werden. Einwegbecher erzeugen zudem Abfall, wenn kein Mehrweg genutzt wird.

Für Erwachsene gelten etwa 1,5 Liter Trinkmenge am Tag als Orientierung, ein großer Teil davon während der Arbeitszeit. Bei Hitze oder körperlicher Arbeit ist es mehr. Am besten trinken Sie regelmäßig kleine Mengen.

Ausreichend Wasser trägt laut den zugelassenen EU-Angaben zur Erhaltung normaler körperlicher und kognitiver Funktionen bei. Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen gehören zu den frühen Zeichen von Flüssigkeitsmangel. Ein Spender erleichtert es, diesem Mangel vorzubeugen.

Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht. Bei Raumtemperaturen über 26 Grad nennt die ASR A3.5 aber die Bereitstellung geeigneter Getränke als Maßnahme. Klären Sie Einzelfälle mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Das Wasser stammt bei leitungsgebundenen Geräten aus derselben Leitung, wird aber gefiltert und gekühlt. Filter mit Aktivkohle verbessern laut Herstellern Geruch und Geschmack, etwa bei Chlor. Gesundheitlich ist Leitungswasser in Deutschland in der Regel unbedenklich, der Spender macht es vor allem angenehmer zu trinken.

Für bis zu 20 Arbeitsplätze liegt die Miete eines Festwasserspenders im Marktkorridor bei etwa 30 bis 146 Euro im Monat, der Kauf bei 500 bis 1.500 Euro, jeweils netto. Hinzu kommen Strom, CO2 und je nach Vertrag Wartung.

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